Reise Reise
Mein kurzer Heimaturlaub ist jetzt auch wieder zu Ende. Zwei runde Geburtstage an einem Tag, da muß man sich einfach mal gen Harz bewegen.
Einigen von euch ist es zwar schon bekannt, den anderen last es gesagt sein, es handelte sich um eine Reise mit Hindernissen. An mir lag es nicht. Ich war, wie üblich, pünklich am Flughafen und war sogar noch in boarding Group B, was bei Easyjet quasi "Prädikat In-Time" entspricht. Am Anfang sah auch noch alle gut aus, dann erschien hinter meinem Flug, der eigentlich um 15.10 abheben sollte eine kleine Information, dass es weitere Informationen um 17.05 geben würde. Diese Information hat dann schon mal meinen Plan ziemlich durcheinaner gewirbelt. Zum einen wollte ich um 21.30 in Braunschweig zum Grillen sein, zum anderen sah ich mich der Gefahr ausgesetzt den letzten Zug aus Berlin zu verpassen. Nach der Landung hatte ich nämlich bei dem zweistündig fahrenden Zug nur 45 Minuten um das Flugzeug zu verlassen, das Gepäck anzunehmen, Fahrkarte zu kaufen und zum Bahnhof zu rennen. Also begann das Organisieren. Es galt, mit freundlicher Unterstützung Doms, ein (möglichst Kostenloses) Quartier in Berlin aufzutreiben, schon mal vorweggenommen, bis zum meinem Abflug vergeblich.
Kurz vor fünf gab es dann die Information, dass um 17.15 Abflug sei, was meine Flug-Zug Zeit noch wieder um 5 minuten verkürzt hat. Im Flugzeug angekommen passierter dann erstmal garnichts. Dann gabe es eine Entschuldigung für die Verspätung mit der Begrüdung, dass es auf dem Hinflug technische Probleme gegeben hätte und die Maschiene hätte umkehren müssen. Das schafft vertrauen... aber wie wissen ja eh alle, dass Flugzeuge mit Rissen in den Bauteilen fliegen. Vom Abflug waren wir jedoch immer noch weit entfert, denn nun gabe es neue Probleme. Dieses Mal nicht technischer sondern eher passagierischer Art. Von denen hat nämlich einer gefehlt, so dass ein immer wiederkehrendes Duchzählen begann um sicherzustellen, dass nicht jemand eine Bombe eingecheckt hat und dann nicht eingestiegen ist.
Ätzendes warten Stellte sich ein, was dann, zumindes für mich, durch eine Sicherheitsmaßnahme unterbrochen wurde, die mir bisher bei noch keiner anderen Fluggesellschaft aufgefallen ist. Und zwar haben die Stewardessen die an den Notausgängen sitzenden Mitreisenden gebeten sich ein kleines Faltblatt duchzulesen, damit sie im Crashfall wissen wie man die Ausstiegstüren öffnet. Na gut, warum nicht, sicher ist sicher. Den Effekt den es hatte war jedoch, dass ich eine neue Sitznachbarin hatte, da ihr das ganze scheinbar nicht ganz geheuer war und sie die ehrenvolle Aufgabe des Türöffners lieber jemand anders überlassen wollte. Kann ich nicht ganz verstehen, denn so wäre man man doch der erste der aus der Flieger raus wäre... egal, ihre Technophobie sollte für meine weitere Reise noch von entscheidender Bedeutung sein.
(Die Fortsetzung gibt es zu lesen am 18.Mai 2006)
Einigen von euch ist es zwar schon bekannt, den anderen last es gesagt sein, es handelte sich um eine Reise mit Hindernissen. An mir lag es nicht. Ich war, wie üblich, pünklich am Flughafen und war sogar noch in boarding Group B, was bei Easyjet quasi "Prädikat In-Time" entspricht. Am Anfang sah auch noch alle gut aus, dann erschien hinter meinem Flug, der eigentlich um 15.10 abheben sollte eine kleine Information, dass es weitere Informationen um 17.05 geben würde. Diese Information hat dann schon mal meinen Plan ziemlich durcheinaner gewirbelt. Zum einen wollte ich um 21.30 in Braunschweig zum Grillen sein, zum anderen sah ich mich der Gefahr ausgesetzt den letzten Zug aus Berlin zu verpassen. Nach der Landung hatte ich nämlich bei dem zweistündig fahrenden Zug nur 45 Minuten um das Flugzeug zu verlassen, das Gepäck anzunehmen, Fahrkarte zu kaufen und zum Bahnhof zu rennen. Also begann das Organisieren. Es galt, mit freundlicher Unterstützung Doms, ein (möglichst Kostenloses) Quartier in Berlin aufzutreiben, schon mal vorweggenommen, bis zum meinem Abflug vergeblich.
Kurz vor fünf gab es dann die Information, dass um 17.15 Abflug sei, was meine Flug-Zug Zeit noch wieder um 5 minuten verkürzt hat. Im Flugzeug angekommen passierter dann erstmal garnichts. Dann gabe es eine Entschuldigung für die Verspätung mit der Begrüdung, dass es auf dem Hinflug technische Probleme gegeben hätte und die Maschiene hätte umkehren müssen. Das schafft vertrauen... aber wie wissen ja eh alle, dass Flugzeuge mit Rissen in den Bauteilen fliegen. Vom Abflug waren wir jedoch immer noch weit entfert, denn nun gabe es neue Probleme. Dieses Mal nicht technischer sondern eher passagierischer Art. Von denen hat nämlich einer gefehlt, so dass ein immer wiederkehrendes Duchzählen begann um sicherzustellen, dass nicht jemand eine Bombe eingecheckt hat und dann nicht eingestiegen ist.
Ätzendes warten Stellte sich ein, was dann, zumindes für mich, durch eine Sicherheitsmaßnahme unterbrochen wurde, die mir bisher bei noch keiner anderen Fluggesellschaft aufgefallen ist. Und zwar haben die Stewardessen die an den Notausgängen sitzenden Mitreisenden gebeten sich ein kleines Faltblatt duchzulesen, damit sie im Crashfall wissen wie man die Ausstiegstüren öffnet. Na gut, warum nicht, sicher ist sicher. Den Effekt den es hatte war jedoch, dass ich eine neue Sitznachbarin hatte, da ihr das ganze scheinbar nicht ganz geheuer war und sie die ehrenvolle Aufgabe des Türöffners lieber jemand anders überlassen wollte. Kann ich nicht ganz verstehen, denn so wäre man man doch der erste der aus der Flieger raus wäre... egal, ihre Technophobie sollte für meine weitere Reise noch von entscheidender Bedeutung sein.
(Die Fortsetzung gibt es zu lesen am 18.Mai 2006)
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