Friday, May 19, 2006

Hahnensee (oder der 3. Teil der Reise)

Es galt was nachzuholen - um hier wieder einzusteigen - denn der für Donnerstag geplante Grillabend ist ja leider Flachgefallen.
Flachgelegen hat wiederum am Freitag Abend auch eine Kompagnone, so dass wir "nur" mit unserer Herrentruppe losziehen konnten. Das wiederum war echt schön, wie hier nochmal gesagt sein soll und schon irgendwie sehr komisch aufeinmal nach einem viertel bis halben Jahr alle mal wieder zu sehen. So ein bisschen hat es mich aber auch beruhigt, ich glaube ich werde mich auch durchaus in Braunschweig wieder einleben können.
Den Anfang haben wir im "Local" Eusebia gemacht und anschließend im Schwannesee fortgesetzt. Dort ist mir dann mal ganz bewußt aufgefallen wie unterschiedlich doch Deutsche und Englische Clubs sind. Von der Musik und der Athmosphäre her habe ich mich ja mittlerweile mit solchen Etablissements abgefunden, die unterscheidet sich aber auch nur unwesentlich. Was auffällig ist ist unteranderem die Kleidung, denn die ist in Deutschland doch deutlich wahrnehmbarer und die Stimmung der Leute.
In England kann man von einem konstant stattfindenen Platzkampf auf der Tanzfläche sprechen. Es kommt jemand, rämpelt einen an, beide entschuldigen sich. Und nun muß einer gehen. Dieser Kampf wird dann durch ein leichtes Aufpumpen, aufrichten und einen tiefen blick in die Augen entschieden. In der Regel bin ich dann der jenige der Platz macht. Agressiv geht es dabei jedoch nie zu, dafür sind sich zum einen alle der ständigen Präsenz der Bouncer viel zu bewußt und zum anderen sind die Kräfteverhältnisse eigentlich immer eindeutig.
Nun sprang mir aber in Deutschland die ganze Zeit so ein kleinger Gockel in den Hacken und ich sah mich genötig mein Revier zu verteidigen. Schließlich hatte ich eindeutig den größeren... Kamm. Und was passiert? Auf einmal wird der Junge agressiv!
Nene, sowas steht einfach nicht in den Spielregeln. Ich glaube an die deutschen "Kampfhähne" werde ich mich erst noch mal wieder gewöhnen müssen.
Davon mal abgesehen war es jedoch ein sehr lustiger und gelungener Abend, der dann mit einem anständigen deutschen Döner ausklingen sollte. Einmal mit ALLES!

(Der letzte Teil kommt schon sehr bald...)

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