London III
Also, war der Raum nun falsch oder nicht? Ich habe es vorgezogen mich noch einmal bei der Rezeption zu erkundingen. Die Antwort war eindeutig, anscheinen hatte ich den Stairway to Heaven gefunden. Ich bin im richtigen Raum gewesen.
Um das entsprechend zu feiern bin ich dann auch gleich schlafen gegangen.
Nach dem verlassen den Hostels am nächsten Morgen habe ich festgestellt, das ich scheinbar in einer ziemlichen Trendgegend Londons untergekommen war. Camden Town. War etwas wie eine Mischung aus Kreuz- und Prenzlberg minus etwas Berlin plus etwas London. Ein großer Markt entlang der Straße, ganz viele kunterbunte Geschäfte. Irgendwie schön.
Schön ging es dann auch weiter. Schön modern sozusagen. Der zweite Hauptgrund meines Besuches stand an, das Tate Modern. Allen Empfehlungen nach eine
der besten Kunstgallerien für moderne Kunst weltweit. Gleich nach dem MoMa. Und es war nich übertrieben. Es war super. Ich kann es kaum beschreiben, aber als ich die Auststellung betreten habe habe ich mich einfach nur gefreut. Es war etwas wie nach hause kommen. Nicht das ich wirklich was von Kunst verstehen würde, aber nach den beiden super tollen MoMa besuchen... ich kann es kaum beschreiben, aber ich hatte das Gefühl ich war richtig glücklich diese Bilder zu sehen. Und je mehr man gesehen hat, je mehr erkennt man natürlich auch wieder. Ich hätte nie gedacht, wie sehr künstler ihrem Stiel treu bleiben. Gut, bei solchen Paintikussen wie Jackson Pollock ist es nicht schwer seine A
rbeit wiederzuerkennen aber sogar die Werke von Giorgio de Chirico kamen mir sofort wieder ins Gedächnis. Glaubt jetzt nicht, dass ich mir den zweiten Namen gemerkt hätte, denn eigentlich habe ich ja keine Ahnung, aber es war trotzdem etwas wie alte Bekannte wiederzutreffen.
Trotz aller Freude über die wirklich tollen Bilder und die gut aufgemacht Ausstellung (einzig der Audioguide war etwas endtäuschend) war nach 3 Stunden einfach die Luft raus. Ich denke ich werde im März nochmal nach London fahren um mir die andere Hälfte der Ausstellung anzusehen.
Tja, dann war es gegen Mittag und ich hatte praktisch noch den ganze
n Tag vor mir. Was also machen. Mein Rough Guide, ich werde nich müde ihn zu loben, hat vorgeschlagen sich mal die Oxoford Street, die angeblich größte Shoppinmeile zwischen hier und nirgendwo anzuschauen. Warum auch nicht. Das ganze ist dann ein ausführlicher Spaziergrang geworden, dessen Highlight für mich der Applestore gewesen ist. So viele schöne Computer auf einem haufen. Da wird man schon fast schwach! Am Ende der Oxforstreet war dann die Irgendwascross Street, in der sich ein Buchgeschäft an das nächste reiht, wahrscheinlich einer der letzten Orte Englands in dem man nich in den beiden großen Ketten WH Smith oder Waterstone einkaufen muß. Wirklich hübsch, aber es war immer noch erst 15.30 Uhr.
Also wieder Bilder, National Portrait Gallery, dieses mal. Ich habe in der Zeitung schon ein paar mal davon gelesen uns es muß wohl auch ein echtes Highlight sein, wenn man so alte Schinken mag. Das beste für mich war, dass sie so riesen große Ledersofas hatten, auf denen ich dann auch gleich erstmal eingenickt bin. Ach war das schön, endlich mal etwas Ruhe, so ein Tag macht einen doch schon ganz schön fertig.
Danach war es dann (endlich - nicht weil es nicht schön war, sondern weil ich mittlerweile soooo müde war) weit ab zur Busstation. Dort habe ich dann noch einen Slowaken getroffen, dessen England-Arbeits-Traum scheinbar gerade zu ende gegangen war. Seine Hauptaussage war, und dieses bisschen Sozialkritik will ich auch nicht vorenthalten, "No money, not good english. No good english, no work. No work, no money. No money, no good english." Traurig aber war, wir sollte es manchmal vielleicht etwas mehr würdigen wissen welche chancen uns, auch von unserem Land, gegeben werden!
Das war's dann, die Rückreise will ich euch mal ersparen.
Um das entsprechend zu feiern bin ich dann auch gleich schlafen gegangen.
Nach dem verlassen den Hostels am nächsten Morgen habe ich festgestellt, das ich scheinbar in einer ziemlichen Trendgegend Londons untergekommen war. Camden Town. War etwas wie eine Mischung aus Kreuz- und Prenzlberg minus etwas Berlin plus etwas London. Ein großer Markt entlang der Straße, ganz viele kunterbunte Geschäfte. Irgendwie schön.
Schön ging es dann auch weiter. Schön modern sozusagen. Der zweite Hauptgrund meines Besuches stand an, das Tate Modern. Allen Empfehlungen nach eine
der besten Kunstgallerien für moderne Kunst weltweit. Gleich nach dem MoMa. Und es war nich übertrieben. Es war super. Ich kann es kaum beschreiben, aber als ich die Auststellung betreten habe habe ich mich einfach nur gefreut. Es war etwas wie nach hause kommen. Nicht das ich wirklich was von Kunst verstehen würde, aber nach den beiden super tollen MoMa besuchen... ich kann es kaum beschreiben, aber ich hatte das Gefühl ich war richtig glücklich diese Bilder zu sehen. Und je mehr man gesehen hat, je mehr erkennt man natürlich auch wieder. Ich hätte nie gedacht, wie sehr künstler ihrem Stiel treu bleiben. Gut, bei solchen Paintikussen wie Jackson Pollock ist es nicht schwer seine A
rbeit wiederzuerkennen aber sogar die Werke von Giorgio de Chirico kamen mir sofort wieder ins Gedächnis. Glaubt jetzt nicht, dass ich mir den zweiten Namen gemerkt hätte, denn eigentlich habe ich ja keine Ahnung, aber es war trotzdem etwas wie alte Bekannte wiederzutreffen.Trotz aller Freude über die wirklich tollen Bilder und die gut aufgemacht Ausstellung (einzig der Audioguide war etwas endtäuschend) war nach 3 Stunden einfach die Luft raus. Ich denke ich werde im März nochmal nach London fahren um mir die andere Hälfte der Ausstellung anzusehen.
Tja, dann war es gegen Mittag und ich hatte praktisch noch den ganze
n Tag vor mir. Was also machen. Mein Rough Guide, ich werde nich müde ihn zu loben, hat vorgeschlagen sich mal die Oxoford Street, die angeblich größte Shoppinmeile zwischen hier und nirgendwo anzuschauen. Warum auch nicht. Das ganze ist dann ein ausführlicher Spaziergrang geworden, dessen Highlight für mich der Applestore gewesen ist. So viele schöne Computer auf einem haufen. Da wird man schon fast schwach! Am Ende der Oxforstreet war dann die Irgendwascross Street, in der sich ein Buchgeschäft an das nächste reiht, wahrscheinlich einer der letzten Orte Englands in dem man nich in den beiden großen Ketten WH Smith oder Waterstone einkaufen muß. Wirklich hübsch, aber es war immer noch erst 15.30 Uhr.Also wieder Bilder, National Portrait Gallery, dieses mal. Ich habe in der Zeitung schon ein paar mal davon gelesen uns es muß wohl auch ein echtes Highlight sein, wenn man so alte Schinken mag. Das beste für mich war, dass sie so riesen große Ledersofas hatten, auf denen ich dann auch gleich erstmal eingenickt bin. Ach war das schön, endlich mal etwas Ruhe, so ein Tag macht einen doch schon ganz schön fertig.
Danach war es dann (endlich - nicht weil es nicht schön war, sondern weil ich mittlerweile soooo müde war) weit ab zur Busstation. Dort habe ich dann noch einen Slowaken getroffen, dessen England-Arbeits-Traum scheinbar gerade zu ende gegangen war. Seine Hauptaussage war, und dieses bisschen Sozialkritik will ich auch nicht vorenthalten, "No money, not good english. No good english, no work. No work, no money. No money, no good english." Traurig aber war, wir sollte es manchmal vielleicht etwas mehr würdigen wissen welche chancen uns, auch von unserem Land, gegeben werden!
Das war's dann, die Rückreise will ich euch mal ersparen.
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