...ish
Sind gerade zurück vom Pizzahutten und anschließenden rumleisuren. Nach dem Essen ging ins Weatherspoon, dem wahrscheinlich billigsten Pub in Bath. Viel zu sagen gibt's dazu nicht, Pint für umgerechnet 2,20€, Athmosphäre wie in einer Flughafen Wartehalle aber rauchfrei. Insgesamt halt nicht so der Hit, als haben wir nach einem Bier beschlossen weiter zu ziehen. Es gibt ja immer noch unendliche viele Pubs die wir noch nicht kenne. Gestern stand dann das Hobgoblin auf der Agenda. Das war echt mal etwas anders, beim betreten wurden wir von Ramstein begrüßt, das Hobgoblin Ale war sehr süß und stark Malzig und getrunken haben wir es in der Krypta in der direkten nähe zu englischen Metallern. Ganz nett, aber auch nichts für den ganzen Abend.
Auf der Suche nach der nächsten Quelle ist uns dann eine Gruppe aufgefallen, die um ein Mädchen rumstanden, die auf dem Boden lag. Wie es sich gehört haben wir uns natürlich nach ihrem Wohlbefinden erkundig. Die Antwort "piss off, f.... a...." ließ zumindest darauf schließen, dass sie noch bei Bewußtsein war. Wenn auch, selbst verschuldet, stark eingetrübt. Eigentlich wollte wir weitergehen, aber mir war nicht wohl dabei bei -5 Grad ein britisch bekleidetes Mädchen auf dem Boden liegen zu lassen. Also habe einem ihrer (anscheinenden) Freunden gesagt, dass wir einen Firstaidworker dabei haben und ob er sie sich nicht doch mal anschauen sollte. Das schien sie dann doch etwas zu beruhingen und Flo, der in Frankreich für das rote Kreuz arbeitet, konnte sie sich mal anschauen.
Er meinte dann nach einer Weile es wäre wohl nichts wildes, sie hätte wohl die Knochen im Arm etwas "displaced" und wohl nur recht starke Schmerzen. Das Hauptproblem wäre aber wahrscheinlich ihr Blutalkoholgehalt. Naja, was macht man in so einem Fall? Genau den Krankenwagen rufen. Der sollte dann auch in 30-45 Minuten kommmen. Ich bin in der zwischenzeit dann mal nach Hause gelaufen um eine Decke zu holen denn bei den Temperaturen ist sogar mir mit Winterjacke beim rumstehen kalt geworden... Briten sind ja etwas härter, aber wir haben uns sorgen gemacht, dass das 45 Minuten bei den Temperaturen auf der Straße vielleicht doch etwas viel wären.
Als die Sanis dann kamen machte sie dann etwas theater, weil dislokation von Teilen ihres Armes etwas unangenehm sei. Zu zweit haben sie sie jedenfalls nicht auf die Trage bekommen. (Flo Kommentar "British piple...") Also habe sie gefragt: "Is anybody sober?" Mit 2 Pint wollte ich das nicht mehr bejaen, aber dann kam in meine Richtung gerichtet wieder diese nette Zusatz "ish". Vor England hatte ich es noch nie gehört, aber in Bath scheint es so eine Art universalwaffe zu sein wenn man sagen möchte, dass etwas "so in etwa" ist. Mit diesem Zusatz konnte ich dann die Frage auch positiv beantworten und mir wurde die große Ehre zugwiesen ihre Füße festzuhalen um sie auf die Bein zu stellen. Das ganze ging unter wilden Flüchen, "I HATE YOU" und "NO NO I LOVE YOU" rufen ab. Danach war unsere gute Tat des heutigen Tages vollbracht. Wir waren die Helden der Nacht! (Flo meinte nur noch er hätte ihr das Schmerzmittel gegeben bevor er sie bewegt hätte, damit sie weniger spürt und wie es allgemein üblich sei. Na, wer weiß, vielleicht wollten sie ihr ja eine Lektion erteilen, damit sie beim nächsten mal nicht mehr bis zum versagen der Knie trinkt.)
Auf der Suche nach der nächsten Quelle ist uns dann eine Gruppe aufgefallen, die um ein Mädchen rumstanden, die auf dem Boden lag. Wie es sich gehört haben wir uns natürlich nach ihrem Wohlbefinden erkundig. Die Antwort "piss off, f.... a...." ließ zumindest darauf schließen, dass sie noch bei Bewußtsein war. Wenn auch, selbst verschuldet, stark eingetrübt. Eigentlich wollte wir weitergehen, aber mir war nicht wohl dabei bei -5 Grad ein britisch bekleidetes Mädchen auf dem Boden liegen zu lassen. Also habe einem ihrer (anscheinenden) Freunden gesagt, dass wir einen Firstaidworker dabei haben und ob er sie sich nicht doch mal anschauen sollte. Das schien sie dann doch etwas zu beruhingen und Flo, der in Frankreich für das rote Kreuz arbeitet, konnte sie sich mal anschauen.
Er meinte dann nach einer Weile es wäre wohl nichts wildes, sie hätte wohl die Knochen im Arm etwas "displaced" und wohl nur recht starke Schmerzen. Das Hauptproblem wäre aber wahrscheinlich ihr Blutalkoholgehalt. Naja, was macht man in so einem Fall? Genau den Krankenwagen rufen. Der sollte dann auch in 30-45 Minuten kommmen. Ich bin in der zwischenzeit dann mal nach Hause gelaufen um eine Decke zu holen denn bei den Temperaturen ist sogar mir mit Winterjacke beim rumstehen kalt geworden... Briten sind ja etwas härter, aber wir haben uns sorgen gemacht, dass das 45 Minuten bei den Temperaturen auf der Straße vielleicht doch etwas viel wären.
Als die Sanis dann kamen machte sie dann etwas theater, weil dislokation von Teilen ihres Armes etwas unangenehm sei. Zu zweit haben sie sie jedenfalls nicht auf die Trage bekommen. (Flo Kommentar "British piple...") Also habe sie gefragt: "Is anybody sober?" Mit 2 Pint wollte ich das nicht mehr bejaen, aber dann kam in meine Richtung gerichtet wieder diese nette Zusatz "ish". Vor England hatte ich es noch nie gehört, aber in Bath scheint es so eine Art universalwaffe zu sein wenn man sagen möchte, dass etwas "so in etwa" ist. Mit diesem Zusatz konnte ich dann die Frage auch positiv beantworten und mir wurde die große Ehre zugwiesen ihre Füße festzuhalen um sie auf die Bein zu stellen. Das ganze ging unter wilden Flüchen, "I HATE YOU" und "NO NO I LOVE YOU" rufen ab. Danach war unsere gute Tat des heutigen Tages vollbracht. Wir waren die Helden der Nacht! (Flo meinte nur noch er hätte ihr das Schmerzmittel gegeben bevor er sie bewegt hätte, damit sie weniger spürt und wie es allgemein üblich sei. Na, wer weiß, vielleicht wollten sie ihr ja eine Lektion erteilen, damit sie beim nächsten mal nicht mehr bis zum versagen der Knie trinkt.)
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