Wednesday, January 25, 2006

Big Brother

Wer wird der neue Mitbewohner? Das ist die Frage die alle beschäftig. Männlein oder Weiblein, native speaker oder nicht, celebrity or not, Feldbusch oder Westerwelle? Für mich als den "großen Macher" und Vorsitzenden des WG-aktivitäten-Ausschusses war es dann natürlich selbstverständlich der Sache auf den Grund zu gehen.
Also habe ich ein kleinen Schwätzchen mit dem netten Security Menschen an der Rezeption gehalten. Den Namen durfte er mir aus datenschutztechnischen Gründen leider nicht sagen, es könnte ja sein, dass er uns ihn nach dem Einzug nicht mitteilen möchte. Aber er hat mir verraten, dass der Einzugstag der 2. Februar sein wird und dass es sich um einen britischen Bürger männlichem Geschlechts handeln würde.
Tony Blair villeicht?
Meinen beiden französischen Mitbewohnern mußte ich diese frohe Meldung gleich mitteilen. Auch wenn ich ihnen den neuen Mitbewohner erst als französisches Mädel verkauft habe. Was nen Spaß, die Mundwinkel der beiden hingen fast auf den Füßen. Noch einen Franzosen will hier wirklich keiner haben. (Jeder aus anderen Gründen... ich will jetzt keine alten Antipatien wieder aufleben lassen. Die nettesten Leute die ich hier kennengelernt habe haben französisch gesprochen, die ätzensten aber leider auch.) Erst als ich Entwarnung gegeben habe hellten sich die Mienen wieder etwas auf, der Schock saß doch tief!

2 Comments:

Anonymous Anonymous said...

Ja ja, die alte Franzmann Antipatie! :-)
"Das nächste mal, wenn ich Frankreich betreten werde, sitze ich entweder in einem Panzer oder in einer Transall!"

HeHe, kleiner Scherz!

6:38 PM  
Anonymous Anonymous said...

Lieber anonymer Kommentarschreiber,

die Tatsache, dass sie diese Kommentar nicht mit ihren Namen versehen haben zeigt wie sehr sie von der Qualität ihres Witzes überzeugt sind.
Jeder, der die engen Freundschaflichen und auch Militärischen Beziehungen unserer beiden Länder kennt weiß natürlich, dass sie auf die Deutsch-Französiche Brigade oder gemeinsame Nato Übungen anspielen. Denn etwas anderes kann jemandem, der an dem ERASMUS Projekt der Europäischen Union interressiert ist eigentlich nicht in den Sinn kommen.

Im übrigen möchte ich meine Äußerung über alte Antipatien nicht falsch verstanden wissen. Das was ich als solche bezeichnet habe sind Überbleibsel aus früheren persönlichen Erlebnissen und einer Meinung die entstanden ist als ein französicher Präsident ein pazifik Atoll auf den Grund des Ozeans getestet hat.
Keinesfalls wollte ich auf eine Zeit angespielen, deren Feindschaft so weit in der Vergangenheit liegt, dass sie heute keinen mehr beschäftigen sollte.

10:53 AM  

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