Saturday, December 31, 2005

Mit Optimismus in ein neues Jahr!

Eine schreckliche Welle negativer einflüsse überrollt Deutschland! Aus diesem Grund Zitiere ich zwei der weisesten Menschen unserer Zeit... oder unsereres Landes... unseres Ortes... naja, jedenfall zwei liebe Menschen die ich zu Weihnachten wieder getroffen habe!

Alles ist wie früher, nur nicht besser!

Früher sprach man von weißer Weihnacht, heute von Schneechaos!

In dem Sinne, mit etwas mehr optimismus einen guten Rutsch in neue Jahr!

Friday, December 16, 2005

Britskrieg

Gerade erst gesehen und schon auf Spiegel.de. Als Austauschstudent fällt einem die britische Berichterstattung über die Heimat natürlich besonders ins Auge. Und so haben wir (denn Dominic ist mittlerweile auch schon da um mich zu beschuchen) heute vor dem Student Union Shop auch die neueste Ausgabe der Sun entdeckt, in der ein Angriff deutscher Minipanzer auf Englische Fußballfans angekündigt wird. Aber am besten ihr schaut euch an was Spiegel.de darüber geschrieben hat.
Mein Zusammenleben mit den Brits beeinflußt das natürlich alles garnicht, einige scheinen den Mist zwar zu lesen, aber wirklich glauben scheint es Gott sei dank keiner.

Tuesday, December 13, 2005

Christmas Trip

Das war ein langes, schlafloses, anstrengendes, aber super cooles Wochenende! Der Weihnachtstrip des Mountaineering Clubs nach Nord Wales, in den Snowdonia National Park.

Nuff said, Bilder gibt's hier:
http://www.bath.ac.uk/~pypdam/pictures/2005-12-12/
und auf meiner Homepage!

Friday, December 09, 2005

Der Heimweh

Es ist schrecklich! Was soll ich nur tun! Mein letztes Hemd ist dreckig! Ist das das Ende? Sollte ich mich dem Bügeleisen stellen müssen?
16 Tage noch, dann ist Weihnachten!

Wednesday, December 07, 2005

Der Mayor

Heute gab es wieder ein ganz besonderes Schmankerl für uns Austauschstudenten. Der Bürgermeister hatte geladen. Bedingung war ein gepflegtes (Anzug, Krawatte) und ein angemessenes Auftreten (deswegen keine britischen Studenten). Geboten wurde ein Sektempfang im Pump Room, dem wahrscheinlich schönsten Saal von Bath, mit kurzer Dankesrede (3 Minuten, perfekt!) und einer anschließenden Führung durch das mit Fackel erleuchtete, nächtliche Römische Bad. Ich war ja vor einiger Zeit schon mal bei Tageslicht dort, aber der Anblick in diesem Licht übertrifft das bei weitem. Ich gehöre ja nun nicht zu den Leuten, die nicht mehr aufhören können zu sagen WIE toll sie es nun finden, aber das war echt schön. Die Nacht war klar, so dass man die Sterne sehen konnte und es war so kalt, dass sich immer wieder kleine Nebelschwaden von dem warmen Wasser ablösten ein Anblick, der Minerva sicherlich gefreut hätte.

Der Besuch hat sich also, entgegen meinen Erwartungen echt gelohnt. Da wir noch zwei Mädels von der Bath Spa University, der zweiten Universtität Baths, kennengelernt hatten, sind Reinhold und ich, nach nach einem kurzen "downdressing" und 2 Cheeseburgern, noch für ein Gläschen ins Revolution gegangen. In dem der Abend dann mit dem (lizenzbedingten) 11 Uhr Rausschmiß endete.

Tuesday, December 06, 2005

Der Bierkeller

Bereits der Einzug der der Biberatorn (bibere, lat., trinken) gestaltete sich zu einem Triumpfmarsch der Britlichkeit. Unter lautem Geschrei und absingen schmutziger Lieder wurden die mit Plastikpintkrügen versehen Bierzeltgarnituren gestürmt. Nachdem die ersten 1L Pitscher, über die jeder Bayer nur hämisch gelacht hätte, die trockenen Kehlen runtergelaufen waren, machte sich eine heimelige Athmospäre breit und es begann eine monotones mit den Bierbecher auf den Tisch hauen.
Dann war es endlich so weit, ein Raunen erfüllte den Saal. Da waren sie, die Musiker der einmaligen Münchener Bierkeller Band! Das Quartett bestand auch in England aus 4 Akteuren, Opa Ottfried an der Tuba, Alois an der Pauke, Anton am Schifferklavier und nicht zu vergessen DJ Tirol am Mikrophon.
Nun gab es kein Halten mehr, es wurden weitere Liter bestellt, die von Englischen Bedienungen mit anständig Holz vor den Hüften auch promt gebracht wurden. Die Musik setzte ein und die Stimmung erreichte einen neuen Höhepunkt. Ganz großes deutsches Kulturgut, auf Grund einer fehlenden Leitkultur jedoch mit englischen Texten.
Wie soll ich die Musik beschreiben? Man stelle sich Vicky Leandros grandiose, unvergessliche, deutsche Interpretation des Titanik Klassikers "My heart will go on" oder auf deutsch "Weil Mein Herz Dich Nie Mehr Vergißt" vor und drehe das Spielchen einmal um. Ein unbeschreibliches Vergnügen. Endlich konnte man wieder solche schönen Lieder wie "An der Nordsee Küste" hören ohne rot werden zu müssen. Auch schien es gesellschaftlich völlig akzeptiert zu sein sich in den Armen zu liegen und im Takt mitzuschunkeln. In anderen Regionen unseres Kontinents hätte man so jeden Saal lehren können, doch hier wurden Zugaben gefortert. Das nenne ich Völkerverständigung, jetzt wissen hier wenigstens alle wie schön es bei uns zu hause ist.
Zu ende ging der Abend dann wieder typisch britisch. Ein paar Typen fingen an sich eins auf die Glocke zu hauen, ein paar mehr begannen die Toiletten vollzubrechen und fast alle schienen ein unbändiges Vergnügen daran zu haben die Bierbecher und Bierkrüge kurz und klein zu hauen.
Na dann, Viva Colonia!

Lifesaving

Ich sitze gerade in der Bibliothek und warte. Warte auf das nächste "Event" des heutigen Tages, den "Bierkeller". Was das genau sein wird weiß ich noch nicht, aber ich habe von allen Seiten gehört wie super wunder mega und überhaupt toll es sein soll. Also mal los.
Bis eben gerade was ich beim Lifesaving Club, das ist ein weiterer der unzähligen studentischen Clubs die ihr bestes geben einen zu beschäftigen. Dieses Semester habe ich ja eigentlich genug zu tun, aber da ich nächstes Semester nur noch eine Maschinenbauvorlesung besuchen werde wird es da deutlich ruhiger werden. Für dich nichttechnischen Fächer werde ich mir wohl irgendwas nettes, wie Englische Geschichte oder so aussuchen, halt irgendetwas was nicht zu sehr anstrengt und bei dem ich noch etwas über das Land lerne in dem ich ja nun schon seit über zwei Monaten bin.
Ach ja, zurück zum Lifesaving oder DLRG wie man es bei uns wohl nennen würde. Wie ich dazu gekommen bin ist leich zu erklären, mein Mitbewohner, Florian, ist jeden Dienstag freude strahlend nach Hause gekommen und so habe ich beschlossen es mir mal anzuschauen. Und es ist wirklich ganz nett. Erst wird eine Stunde Theorie gemacht, behandlung von Bewusstlosen etc. wo mir meine erste Hilfe Kenntnisse aus Merziger Fallschirmjägerzeiten natürlich wahnsinnig weiterhelfen. (Wenn se nicht mehr Athmen laß liegen, da gibt es andere, denen du mehr helfen kannst.) Und danach geht es ins Schwimmbad. Auch hier beklecker ich mich als "begabter Schwimmer" nicht unbedingt mit Ruhm, aber lustig ist es und lernen wie man jemanden abschleppt kann auch nicht schaden. Ich kann wirklich jedem nur raten einige Clubs auszuprobieren, das ist zwar manchmal eine ganz schöne "Vereinsmeierei", aber dafür lern man echt viele Leute kennen.

Sunday, December 04, 2005

Weltspiegel

Mal wieder ein Beitrag, der eher off Topic einzustufen ist. Da ich ja keinen Fernseher habe bin ich immer auf der Suche nach Internetseiten, auf denen man gute Nachrichten als Livestream bekommen kann. Heute bin ich auf die Hompage des "Weltspiegels" gekommen und bin ganz begeistert von der Vielzahl und der Qualität der angebotenen Beiträge. Es lohnt sich denke ich echt mal vorbeizuschauen.

Saturday, December 03, 2005

Und noch einmal

Heute ging es, mal wieder, nach Stonehenge. Eines muß man dieser Stätte lassen, sie hat sich in den letzten 3 Monaten nicht wesentlich verändert. So langsam bekomme ich das Gefühl, dass es auch die nächsten Male wenn ich hinfahre nicht viel anders sein wird, man hat mir sogar erzählt, dass es bereits vor hundert Jahren so ausgesehen haben soll.
Da fragt man sich doch, wenn es sich nicht verändert, warum fahren immer so viel Leute hin?
Währen ich die "energiegeladenen Ströme" der Kultstätt genoß, denn wirklich anschauen brauche ich sie mir ja nicht mehr, konnte ich hören wie ein paar Engländer dieses Kunstwerk kommentierten: "What a rip-off, just stones and they are not even new!"
Nun gut, das ist vielleicht auch etwas übertrieben, aber die meißten die Stonehenge das erst mal sehen sind etwas endtäusch, es ist einfach kleiner als man es sich vorstellt und die Touristenmengen tragen auch nicht sonderlich dazu bei den Geist von Stonehenge zu spüren. Immerhin damit hatten wir aber gestern kein Problem, wir waren die allerletzten die auf das Gelände gelassen worden sind und waren damit praktisch alleine. Nur wir und die Steine! Was'n Reim.

Ok, Stonehenge also. Ich hoffe jetzt kommt niemand auf die Idee zu glauben, das mich die "zusammenlaufenden Erdstrahlen" oder der spirituelle Einfluß des Merkur in zusammenhang mit der Venus und dem Sonnenstein... oder so... dazu bringen dort immer wieder hinzufahren. In diesem Fall war es viel mehr so, dass mich Caroline gefragt habt, ob ich nicht Lust hätte mir hinzufahren. Da es Florian auch noch nicht gesehen hat und ich das Gefühl hatte es könnte ihr gut tun konnte ich einfach nicht ablehnen.

Friday, December 02, 2005

Feueralarm

Jetzt war es endlich so weit, ein richtiger Feueralarm! Sirenenheulen, alles dunkel, Notbeleuchtung. Alte Bundeswehrgefühle. Normalerweise müßte jemand vor der Tür stehen und brüllen wie schnell man sich anziehen soll. Die Anweisungen schreiben jedoch vor alles stehen und liegen zu lassen und nur möglichst schnell aus dem Gebäude zu rennen. Auf Grund der winterlichen Temperaturen habe ich mir zumindest noch eine Hose gegriffen. Was sich jedoch beim erreichen des Erdgeschosses als ein Fehler rausstellte, da Schuhe deutlich sinniger gewesen wären. Zumindest der 3. der amkam war ich und das aus dem 6 und letzten Stock. Eines muß man der Bundeswehr echt lassen, sie macht einen verdammt schnell, wenn nur das Denken dabei nicht so auf der Strecke bleiben würde.

Und jetzt, was ist passier? Jemand hat seinen Speck auf dem Grill vergessen, wirklich gebrannt hat es nicht und die Feuerwehr kam ungefähr mit mir zusammen am Haus an, so dass zumindest alles relativ schnell erledigt war.
Die anderen gehen wieder ins Bett, aber ich bin glaube ich lange nicht mehr so gut gelaunt und energiegeladen in den Tag gegangen. Guten Morgen!