Sunday, October 09, 2005

Schakesbeer

Mal wieder ein Bericht nach einem Ausflug vom International Office. Heute ging es nach Stratford upon Avon und nach Warwick Castle. Stratford hat geschichtlich wohl so einiges zu bieten, das soll ein Shakespeare geboren sein. Da da er da auch noch gelebt hat und letztendlich dort auch noch gestorben ist findet man seine Hinterlassenschaften immer noch an jeder Ecke. Die Grenze zwischen Geschichte und Kommerz verlief mal wieder fließend. Da uns jedoch Musiker aus dem Mittelalter noch nie interressiert haben sind wir statt ins Shakespearehaus ins Teddybärenmuseum gegangen. Das war eigentlich auch viel niedlicher und lehrreicher. Es ist wirklcih erstaunlich, wie eine einzelne Frau es fertig bringt ein ganzes Haus nur mit Stofftieren zu füllen... richtigen Raritäten waren dabei! Weiß jemand, was ein Velociped ist?
Die Stadt an sich war ganz nett, halt mal wieder eine Stadt in England. Ich habe das Gefühl die sehen alle gleich aus. Für die nächsten Ausflüge habe ich beschlossen mir keine Städte mehr anzusehen, sondern nur noch bestimmt Ziele anzufahren oder die Landschaft zu genießen. Die ist nämlich meiner Meinung nach schon etwas besonderes.

Am Nachmittag ging es dann nach Warwick, bzw. nach Warwick Castle, für mich das Highlight der Tour. Dabei handelt es sich um ein wirklich schön erhaltenes Schloß, in dem Geschichte zum anfassen präsentiert wird. Man konnte durch verschiedene Räume gehen, in denen Wachsfiguren das alltägliche Leben darstellten, auf Türme klettern, in den Kerker kriechen und durch den Ballsaal "flanieren". Insgesamt ein Teil englischer Geschichte sehr romantisch hübsch aufbereitet und mit möglichst wenig Informationen dargestellt. Man konnte das Gefühl bekommen, dass sogar ein US-Präsident verstehen könnte worum es geht. Damit man auch gut nachvollziehen konnte, dass Krieg schon damals was ganz tolles war gab es lauter Helme und Waffen zum ausprobieren. Wir haben es genutzt um ein paar weitere, deppige Fotos zu machen.