Friday, October 07, 2005

Management

Gestern Abend was ausnahmsweise mal wieder Party angesagt. Erst ging es zur Amity induction party, wo ich meinen Tutor treffen wollte. Leider komme ich / kommen wir mit den Ausgehzeiten hier noch nicht so ganz klar, weswegen wir (Caroline und ich) mit etwas Zeitverzögerung ankamen und mein Tutor die Party bereits wieder verlassen hatte. Schade, aber letztendlich auch nicht so schlimm, da die Party eher eine nette Quizrunde war. Wir haben uns dann de Crazy Banana Team angeschlossen und versucht eine Packung Kugelschreiber zu gewinnen. Es lief eigentlich gar nicht schlecht, aber wir hatten einen Amerikaner im Team, der dem dummen Deutschen keine Antwort abnehmen wollte. "Einzige Hauptstadt mit Z?" Ich sagte Zagrab, er Zaire, seine Antwort wurde gewählt, kein Punkt. "In welcher Hauptstadt wurder Franz Ferdinand ermordet, was der Auslöser für den 1. Weltkrieg war?" Ich sagte Sarajewo, er sagte Budapest, seine Antwort wurde gewählt, kein Punkt. Naja, ich bin ja hingeganen um neue Leute kennen zu lernen und nicht um eine transatlantische Kriese bezügliche Allgmeinbildung auszulösen also habe ich unsere Ergebnisse nicht weiter kommentiert.

Als die erste Party um 8.30 beendet war hat mich Caroline mit zu ihrer Management Party genommen. Sie meinte ich hätte mich am Tag vorher perfekt als Postgraduate verkauft, so dass es mir bestimmt gelingen würde auch als Management Student durchzugehen. Nachdem ich ja schon in BS profunde Kenntnisse in sachen Break Point gesammelt habe dachte ich auch, dass das eine machbare Aufgabe sei.
So habe ich also innerhalb 48 Stunden 2 mal meinen Studiengang gewechselt um auf eine Party gehen zu können und begann im 3. Semester Management mit Schwerpunkt Marketing zu studieren. Die Verwandlung war relativ einfach, rasieren, Hemd anziehen, Turnschuhe gegen Lederschuhe tauschen und sich sich selbst sagen wie viel Spaß man daran hat anderen seine Produkte zu verkaufen. Abgenommen hat mir die Geschichte an dem Abend jeder und auch sonst hat sich der "Aufwand" echt gelohnt. Die Managementleute haben sich anständig ins Zeug gelegt. Sie haben ein echt nettes schicki micki Pub gemietet, reichlich Rot- und Weißwein bereitgestellt und nicht zu wenige Häppchen für den verwöhnten Businessgaumen geordert. Am Anfang habe ich es echt bedauert, dass die Party wieder um 11 vorbei sein würde. Als Caroline jedoch ihr zweites Glas Rotwein umgeschmissen und damit auch endlich mich getroffen hatte war es glaube ich keine schlechte Entscheidung sie um 22.45 nach Hause zu begleiten. Ich bezweifel, dass sie andernfalls den Weg gefunden hätte.

Für mich endete ein netter Abend dann jedenfalls ziemlich unrühmlich mit dem (hoffentlich erfolgreichen) Versuch meine Klamotten in meinem Waschbecken zu reinigen.

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