Friday, October 21, 2005

Group Design Project

Wie ich gestern schon erwähnt habe belege ich dieses und nächstes Semester eine "Vorlesung" die sich "Group Design Project" nennt. Hierbei geht es darum, dass in einer Gruppe zu einem Thema erst eine Menge Theorie zusammengetragen und danach praktisch daran gearbeitet wird.
Das ist Praktisch alles was an Vorgaben besteht. Meine Gruppe, die aus 4 Sportings und einem Fahrzeugtechniker besteht hat sich für das glorreiche Thema Ultraleichflugzeuge entschieden. Irgendwie lag das Thema ja auf der Hand, was soll man sonst machen, wenn man sich bisher hauptsächlich mit Tennis/Golfschlägern bzw. Radaufhängungen und Bremsen beschäftig und noch nie etwas über Aerodynamik gehört hat.
Wie dem auch sei, nach dem, wie bereits erwähnt, etwas verpatzten Start haben wir uns heute endlich mal alle getroffen um unser Thema etwas zu präzisieren. Rausgekomme ist dabei, dass wir uns auf Flügel, Gestell, Räder, Bremsen, Motor, Propeller, Aerodynamik, Materialien, Sicherheitssysteme, gesetztliche Grundlagen, wirtschaftliche Zusammenhänge und Schadensanalyse im zusammenhang mit Ultraleichtfliegern beschränken wollen. Man gut, dass wir uns auf einen größten gemeinsamen Nenner einigen konnten.
Von diesem aus meiner sicht etwas zweifelhaften Ergebnis des theoretischen Teils unseres Treffens abgesehen war mein Eindruck jedoch deutlich positiver als bisher. Mittlerweile haben mir alle Beteiligten ihren Namen gesagt und scheinen auch gewillt mir mir zu reden. Eigentlich war es sogar ganz nett.

Nach diesem vorbereitenden Treffen haben wir das gemacht, was am naheliegensten war. Wir haben uns in ein Auto gesetzt und sind zu einem Flugfeld gefahren um uns mal anzuschauen, was so ein Ultraleichflugzeug überhaupt ist. (Zumindest 2 von 5 schienen außder dem Namen nicht viel mehr zu wissen.) Dank eines sehr netten Piloten und eines Mechanikers ist bei diesem Besuch doch erstaunlich viel rausgekommen. Mittlerweile hat glaube ich jeder eine ungefähre Vorstellung wie so ein Gerät funktioniert, es ist allen klar geworden, dass eine weitere Präzisierung der Aufgabenstellung notwendig ist und wir haben, was für mich das Beste ist, Adressen von mehreren Herstellern erhalten mit denen wir uns in Verbindung setzen können.
Was das Projekt angeht ein echt guter Tag, schade nur, dass ich dadurch alle Vorlesungen verpasst habe.

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