Tuesday, October 11, 2005

Club@Bath

Hier sind wir nun wieder. Und endlich weiß ich was es bedeutet in einen Englischen Club zu gehen. Zu aller erst sind schicke Schuhe angesagt. Ziemlich albern, aber wenn man nicht auf den richtigen Dresscode achtet ist es sehr wahrscheinlich, dass einem der Einlass verweigert wird. Die Brits sind halt gerne unter ihres gleichen.
Hat man es dann aber am Türsteher, durch die Menge, an der Bar vorbei, die Treppe runter, durch die Brandschutztür in den Keller geschafft ist man mitten in der Partyzone. Hier heißt es nun sich möglichst schnell anzupassen. Für mich bedeutet das zu ziemlich bescheidener Musik ziemlich lange spackige Bewegungen zu machen. Da der Weißwein über die hälfte Reduziert angeboten wurde (nur 7 Pfund die Flasche Aldiwein) und ich schon den ganzen Tag gute Laune hatte, hat das aber nicht weiter gestört und ich konnte weiter versuchen mit unbekannten Kulturen anzunähern.
So gab es zum beispiel Spanier, die wie Gockel versuch haben mit jedem Mädchen ins Gespräch zu kommen, das weniger als 30cm² Stoff am Körper hatte; Mädchen, die weniger als 30cm³ Stoff am Körper hatten und versuchten nicht Tussig zu wirken und Rugbyspieler die glaube ich einfach nur betrunken waren. Und an genau sind wir dann auch geraten. Erst ich, weil er glaube ich mitbekommen hat wie ich ihn mit aufgeblasenen Backen nachgemacht habe. Dann Caroline, die nach einer wilden Dancenummer von ihm auf den Boden geschmissen und mit Beischlafbewegungen versehen wurde. Sie löste das Problem, in dem sie ihn anstädigt ohrfeigte. Es viel wohl etwas heftiger aus als von ihr geplant, aber sie meinte nur "I thought he could take some more!"

Halb 1 hat es und dann gereicht und wir beschlosse nach Hause zu gehen. Unglücklicher weise lag der Club direkt neben einer Pizzeria, so dass in der ganzen Straße der Duft friescher Pizza lag. Glücklicher Weise kamen gerade zwei Typen mit 3 Pizzen raus und Caroline hatte den genialen Einfall zu sagen "oh, that's great, I think one of those is ours". Die Antwort war war einfach: "Yes, of course, take one!" - So she did.

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