Nach 3 1/2 Jahren wieder Single
Ende
Dieser Blog soll mich während meines Auslandssemesters begleiten. Er soll die Daheimgebliebenen auf dem Laufenden halten, nachfolgenden "ERASMUS-Generationen" helfen oder einfach nur unterhalten.
Da man vor dem Wohnheim nicht parken darf haben wir auf dem Rückweg nur kurz davor gehalten und alles schnell in den Fahrstuhl geworfen, so dass Yuki und ich es in die Küche bringen konnten, während Phil sich wieder auf Parkplatzsuche machen konnte. Wie man auf dem Bild sehen kann hat sich die Aktion wirklich gelohnt. Ich hoffe, dass ich die nächsten 2 Wochen keine Getränke mehr einkaufen muß.
Dort kann man alles was man kaufen möchte selbst über einen Scanner ziehen und in Tüten packen. Was eine enorme Zeitersparniss mitsich bringt. Diese Automatikkasse ist wirklich erstaunlich, sie überwacht einen perfekt, ich habe nur meinen Schlüssel neben die Einkaufstüte gelegt und schon wurde ich mit einem penetranten "unexpected item in loading area" auf meinen Fehler hingewiesen, es könnte ja eine Packung Kaugummi sein. Leider hat man mir gesagt, dass ich die Kassen nur benutzen darf wenn ich Einkaufskörbe verwende, Einkaufwagen verboten. Na, mal schauen wieviele von den Körben ich tragen kann.
Heute war es mal wieder so weit, mein guter alter Vectra im Einsatz! Nach längeren Diskussionen über den perfekten Tag und kontroversen über die Abfahrzeit (ich war für 9, alle anderen für später) sind wir heute um 14 Uhr zu unserem ersten "WG-Ausflug" gestartet. Auf Grund des Wetters stand jedoch schon wieder alles auf der Kippe. Da der Regen mit dicken Tropfen und starkem Wind sich jedoch in einen feinen sprühregen mit mittelstarkem Wind und vereinzelten Schauern geändert hatte war praktisch das optimum erreicht, so dass alle bereit waren das Haus zu verlassen.
Das ist zwar nicht besonders stielvoll aber immerhin. Ausnahmsweise war das Betreten des Geländes sogar kostenlos, was jedoch wohl an der Tatsache liegt, dass das Arial riesig ist und das Dorf Averbury mitten drin liegt, eine Absperrung für alle Anwohner ein nicht unbedeutendes Ärgernis darstellen würde.
Nach diesem vorbereitenden Treffen haben wir das gemacht, was am naheliegensten war. Wir haben uns in ein Auto gesetzt und sind zu einem Flugfeld gefahren um uns mal anzuschauen, was so ein Ultraleichflugzeug überhaupt ist. (Zumindest 2 von 5 schienen außder dem Namen nicht viel mehr zu wissen.) Dank eines sehr netten Piloten und eines Mechanikers ist bei diesem Besuch doch erstaunlich viel rausgekommen. Mittlerweile hat glaube ich jeder eine ungefähre Vorstellung wie so ein Gerät funktioniert, es ist allen klar geworden, dass eine weitere Präzisierung der Aufgabenstellung notwendig ist und wir haben, was für mich das Beste ist, Adressen von mehreren Herstellern erhalten mit denen wir uns in Verbindung setzen können.

Ach ja, das problem mit dem wahnsinnig wichtigen, von einer externen Firma im Wochentakt geprüften, laut brummenden Notlicht hat sich auch erledigt. Man hat es jetzt duch ein großes Loch in der Decke ersetzt.
Zu aller erst sind schicke Schuhe angesagt. Ziemlich albern, aber wenn man nicht auf den richtigen Dresscode achtet ist es sehr wahrscheinlich, dass einem der Einlass verweigert wird. Die Brits sind halt gerne unter ihres gleichen.
von ihm auf den Boden geschmissen und mit Beischlafbewegungen versehen wurde. Sie löste das Problem, in dem sie ihn anstädigt ohrfeigte. Es viel wohl etwas heftiger aus als von ihr geplant, aber sie meinte nur "I thought he could take some more!"
Glücklicher Weise kamen gerade zwei Typen mit 3 Pizzen raus und Caroline hatte den genialen Einfall zu sagen "oh, that's great, I think one of those is ours". Die Antwort war war einfach: "Yes, of course, take one!" - So she did.
Das war eigentlich auch viel niedlicher und lehrreicher. Es ist wirklcih erstaunlich, wie eine einzelne Frau es fertig bringt ein ganzes Haus nur mit Stofftieren zu füllen... richtigen Raritäten waren dabei! Weiß jemand, was ein Velociped ist?
Dabei handelt es sich um ein wirklich schön erhaltenes Schloß, in dem Geschichte zum anfassen präsentiert wird. Man konnte durch verschiedene Räume gehen, in denen Wachsfiguren das alltägliche Leben darstellten, auf Türme klettern, in den Kerker kriechen und durch den Ballsaal "flanieren". Insgesamt ein Teil englischer Geschichte sehr romantisch hübsch aufbereitet und mit möglichst wenig Informationen dargestellt. Man konnte das Gefühl bekommen, dass sogar ein US-Präsident verstehen könnte worum es geht.
Damit man auch gut nachvollziehen konnte, dass Krieg schon damals was ganz tolles war gab es lauter Helme und Waffen zum ausprobieren. Wir haben es genutzt um ein paar weitere, deppige Fotos zu machen.
Etwas auffällig war dabei das kleine, sich von Zeit zu Zeit bewegende Etwas an der Wand. Die Briten scheinen es mit der Überwachung schon sehr genau zu nehmen, an jeder Kreuzung, in praktisch jedem Pub, an Überland- straßen, einfach überall sind Überwachungskameras. Und wenn man mal keine sieht dann findet man bestimmt irgendwo ein Schild auf dem steht "C.C.T.V" was einen freudlicherweise darauf hinweist, dass man von einer Kamera beobachtet wird, die man vielleicht noch nicht gesehen hat.
Die stellen sich hier ziemlich an UG ohne Abschluß, PG mit Abschluß, sprich Batchelor. Das ich schon genausolange Studiert habe und älter bin als viele der PGs interressiert hier irgendwie keinen.
Das kostet ca. 15 Pfund pro Club, dafür bekommt man aber in der Regel auch einiges Geboten. Ich selbst habe mich für den Mountaineering Club angemeldet. Wenn ich alles richtig Verstanden habe werden sie in Zukuft jede Woche Ausflüge nach Bristol zum Klettern (Kletterwand) organisieren und sobald das Wetter besser ist zu verschiedenen Zielen in Südengland (draußen). An wievielen Trips ich teilnehme wird wohl im wesentliche von meinem Zeit- und Geldbudget abhängen. Denn von dem Klub wird leider nur die Ausrüstung (was schon eine ganze Menge ist) gestellt, die Anreise muß man selbst bezahlen. Wie man mir gesagt hat wird sich das aber immer im 10-20 Pfund rahmen bewegen.
Phils message war daher Eindeutig: "Sorry Chris, compulsory means you have to go there!" Der Wissensgewinn dieser Veranstaltung war dann auch so wie ich es erwartet habe. "There is a Sign on your door saying Fire door Keep shut that means it is a fire door, keep it shut".

Ein wirklich schöner Ort also, so schön, dass man uns ca. 4 Stunden gegeben hat um ihn anzuschauen. Überschlägig würde ich sagen war das mehr als eine Minute pro Einwohner. Am ende haben wir uns wirklich gewünscht das gleiche zu machen wie diese Katze...
Leider hat es der Bus nicht die Berge hochgeschafft und ist nach ca. einer Meile liegen geblieben, so dass wir für den 10 Meilen langen rückweg ca. 2,5 Stunden gebraucht haben. - Und das obwohl ich seit 3 Stunden hunger hatte...
Der Titel für diesen Eintrag trifft ganz und gar nicht auf die University of Bath zu. Heute war Sports Day, an dem wir uns alle Sportstätten ansehen konnten die die Uni (mit sehr wenigen Ausnahmen) kostenlos zur verfügung stellt. Nebenbei ist das rechte Foto entstanden, was ganz gut Zeit wie weitläufig der Campus ist.
Der sch...Tag hat sich noch etwas zum guten Gewandelt. Ich habe eine Unit gefunden, die ich vielleicht ersetzen kann und eine meiner Mitbewohnerrinnen hat mich überzeugt noch mal aus dem Haus zu gehen um ein Bierchen zu trinken. Wir haben es sogar noch geschafft vor der letzten order da zu sein... England ist schon doch mehr als nur ein Land in dem man eine andere Sprach spricht und manche ankündigungen in dem "Stundents Handbook" bezüglich eines Kulturschocks waren vielleicht doch enster gemeint als ich am anfang gedacht habe. Viel mehr als der Kultur- triff mich aber der price- und foodshock. Eigentlich ja nichts was ich nicht vorher gewusst habe, aber irgenwie ist es schon hart, den gleichen oder einen höhren Betrag in Pfund auszugeben, den man sonst in Euro ausgibt. An der Supermarkt kasse kommt man so immer zwei mal ins überlegen, einmal beim bezahlen und einmal beim vergleichen seines einkaufs mit dem der anderen kunden. Ich habe das Gefühlt halbwegs "normal" zu essen aber im Supermarkt komme ich mir immer vor wie voll der ökofreak. - Keine Fertiggerichte und keine Chips...