Sunday, January 21, 2007

Lost in Verwaltung

Ich habe ja gehofft zu diesem Zeitpunkt einen abschließenden Eintrag geschrieben haben zu können, dem ist aber leider nicht so. Zwar ist es sehr sicher, dass mir die Fächer aus Bath anerkannt werden aber auf Grund verschiedener Verwaltungshindernisse ist immer noch nichts offiziell. Ich warte also weiterhin gespannt auf die Ergebnisse die bei der Umrechnung der Noten rauskommen werden.
Ansonsten freut es mich heute an den Beitrag vom 8. Juni anknüpfen zu können. Dort hatte ich von dem ausgezeichneten Service der Uni in Karrierefragen erzählt und davon, dass ich vorhabe mich nochmal ins Ausland zu bewerben. Um es kurz zu machen, diese Bewerbung hatte Erfolg und ich werde ab ende Mai ein Praktikum in Tokio machen. Was da so passiert könnt ihr wie versprochen in meinem neuen Blog lesen, viel Spass dabei.

Thursday, July 06, 2006

Zurück zu hause

Ich bin mittlerweile schon wieder einige Wochen zu Hause. Zumindest theoretisch, denn ca. 2/3 meiner Zeit nach Bath habe ich wieder wo anders verbracht.
Erst hatte ich eine schöne Woche mit meinen Eltern in Cornwall, danach habe ich angefangen meine Freunde zu besuchen, der WM hinterherzureisen und jetzt gerade noch eine Woche mit Melanie, der Amerikanerin, die meine Couch gesurft hat durch Deutschland zu reisen. Die Zeit in England ist vorbei, doch "ERASMUS" geht weiter. Dieses Jahr ist mehr als nur eine Zeit in einem anderen Land, es öffnet in vielerlei hinsicht die Augen und ich kann mir momentan nicht vorstellen wieder in den alten Tritt zu verfallen.
Ob es doch passier könnt ihr in dem neuen Blog lesen, den ich bald anzufangen gedenke. Denn in diesem hier werde ich, dem eigentlichen Ziel folgend nur noch Dinge posten, die mit dem Auslandssemester zu tun haben.
Je nachdem wie jetzt alles klappt kann das schon noch sei einiges sein. Das es aber im wesentlichen um die Anerkennung der Fächer geht hoffe ich, dass sie das niederschreibenswerte in Grenzen hält.

Saturday, June 10, 2006

Nun bin ich weg.

So, jetzt ist es so weit, ich werde meine Laptop zuklappen und zum letzten mal Raum 6.1.3. im Carpenter House abschließen.

Mir ist zum Weinen zu mute. Doch es ist nicht nur weil ich traurig bin meine Freunde zurückzulassen oder weil ich etwas Angst davor haben wie es zu Hause weitergehen wird. Nein, im wesentlichen ist es das Gefühl unheimlich glücklich und dankbar zu sein das alles erlebt haben zu dürfen!

Vielen Dank an alle die mich in dieser Zeit unterstützt und begleitet haben! Ohne euch wäre dieses Jahr, in dieser Form, nicht möglich gewesen!

Der wirklich letzte Abend

Es ist die Zeit gekommen zu würdigen was man hatte. Natürlich ist etwas Traurikeit dabei zu gehen, aber momentan überwiegt das Gefühl einfach nur Glücklich zu sein das alles erleben zu dürfen.
Meine Eltern sind heute angekommen, wir ware nett essen und ich hatte die Gelegenheit ihnen nochmal zu zeige wie ich hier gelebt habe. Es für sich zu haben ist eine Sache, sein Glück teilen zu können eine Andere. Ich bin froh, dass mich so viele Freunde und so große Teile meine Familie hier besucht haben. Nur so könnt ihr verstehen. Nicht alles natürlich, aber die Worte "das gibt es doch garnicht", die ich so häufig gehört habe, zeigen mir, dass ihr zumindest damit angefangen habt.

Friday, June 09, 2006

Kulturessen

Jetzt ist fast alles gepackt. Habe echt glück, das meine Eltern im Stau stehen sonst hätte ich es trotz nur 4 Stunden schlaft nicht gepackt. Allein in der Küche durchzukommen hat eine ganze Weile gedauert. Ich hatte manchmal das Gefühl ich hätte für schlechtere Zeiten eingekauft... oder einfach nur jedes mal im Supermarkt vergessen das ich noch Dosenpilze habe.
Doch es gab auch anderen Entdeckungen, beim durchforsten des Kühlschrankes nach Essensresten und gefäßen mit fragwürdigem Inhalt ist mir eine meiner Schüsseln aufgefallen, die mit wenig westlich aussehendem Food belegt war. Ich war mir nicht sicher, ob ich es in eine Plasitiktüte oder doch direkt in die Mülltonne umfülle. Wenn ich das sehe komme ich bei China schon etwas ins zweifeln, doch wir werden sehen.

Goodbye!

Goodbye Yuki! Goodbye Amy! Ich glaube die schlimmsten Verabschiedungen habe ich jetzt hinter mir. Denn die beiden wieder zu sehen wird unwahrscheinlicher als bei allen anderen. Amy geht wohl nach Spanien, was ja noch in Reichweite ist, aber Yuki wird, so bald sie hier fertig ist, nach Japan ziehen und dann hoffentlich bald ihren Freund heiraten auf den sie jetzt ein Jahr sehnsüchtig gewartet hat.
Ich drücke den Beiden die Daumen und bin froh an so super Mitbewohner geraten zu sein!

Der letzte Abend...

...in Bath. Es ist nicht wirklich der Letzte, denn morgen kommen meine Eltern mit Freunden und werden noch einen Tag in "meiner" wunderschönen Stadt verbringen. Aber es war der letzte Abend "unter alten Bedingungen". Was macht man an so einem Tag?
Eigentlich sollte man eine rauschende Party erwarten, doch das passte irgendwie nicht. England und Bath ist mehr als nur Party und so ist auch der Abschiedsabend anders ausgefallen als vielleicht wo anders. Gefeiert haben wir die letzten Wochen genug und so haben wir beschlossen erst mit meinen Mitbewohnern, oder genauer gesagt mit denen die mir wichtig sind, also mit Florian, Yuki und Amy, essen zu gehen. Danach haben wir noch in einer Art Biergarten gesessen und uns über den wunderschönen Abend gefreut.
Danach haben wir uns getrennt, so dass ich noch einmal im Mountaineering Club vorbei schauen konnte um mich auch dort zu verbeschieden. Das war sehr komisch, da ich dieses Semester nur noch an sehr wenigen Veranstaltungen teilgenommen habe aber trotzdem auch hier das Gefühl hatte tolle Leute zurückzulassen.
Zu guter letzt habe ich mich dann noch mit Reinhold, Fred, Christoph, Yuki und Florian im, in meinen Augen, schönsten Pub von Bath getroffen, dem Raven. Dort haben wir etwas geklönt, Jenga gespielt und letztendlich um kurz nach 11 das Feld geräumt. Eigentlich wollten wir noch noch in ein Club gehen, doch danach war irgendwie keinem mehr und so kam es, dass wir beschlossen haben Risiko zu spielen.
Das mag etwas komisch klingen, hat aber am ende für einen sehr schönen Ausklang gesorgt. Das spiel hat über Stunden hingezogen ohne das jemand die Überhand gewinnen konnte und als dann die von uns gesetzte Deadline kam hatten wir fast keine andere Wahl als und darauf zu einigen, das es heute mal keinen Sieger geben würde. Was hätte es für ein besseren Ende nach ca. 4 Stunden oder 9 Monaten geben können?
Vielleicht mag das alles sehr sentimental klingen, aber ich fühle mich momentan sehr Glücklich und zufrieden. Der letzte Abend war ein Abend unter Freunden!

Thursday, June 08, 2006

Zeit des Packens

Die letzten 48 Stunden in Bath sind angebrochen und ich bin dabei alle meine Sachen nach und nach in Kisten und Taschen zu verstauen. Es ist schon ein komische Gefühl alles noch mal in die Hand nehmen zu müssen was man im letzen Jahr so angehäuft hat. Haufenweise Ordner, Berge von Papier, unmengen von Bücher (damit ich auch zu Hause ja weiter auf Englisch lese), Bilder die bei der Ankunft noch auf dem Schreibtisch standen und dann in Schubladen gewandert sind, lauter Pullis auf denen irgendwo Bath steht, lauter Ausrüstung die ich mir nach und nach für die Rucksacktouren zugelegt habe und nicht zu letzt ein Plastik Bobbyhelm.
Wo soll ich das alles lassen? Warum sind wieder alle Waschmaschinen belegt? Und wie kann ich es mir leisten lauter blöde Blogeinträge zu schreiben?

Uniservice

Die meißten werden es ja schon vernommen haben, dieses Jahr wahr nicht nur einer der schönsten und interressantestend Abschnitte meines bisherigen Studiums, es hat auch Lust auf mehr gemacht. Natürlich oder sollte ich lieber sagen bedauerlicherweise kann man sein ERASMUS Jahr nur einmal im Studium machen aber es gibt ja noch weitere Möglichkeiten nocheinmal in Ausland zu gehen.
Ich habe beschlossen diesesn Sommer nicht mit einem relativ kurzen Praktikum oder Klausuren zu verbringen sondern einfach mal zu Reisen. Da ich jedoch nicht was ich mit Lust auf mehr angedeutet habe. Viel mehr geht es um ein längeres Praktikum für das ich mein Studium um ein Semester verlängern werde. Wenn ich jetzt nicht die Gelegenheit nutze nochmal ins Ausland zu gehen, wer weiß wann ich sie dann nochmal wiederbekommen werde. Das nächste Mal versuche ich jedoch nicht in Europa zu bleiben. Die Bewerbungen werden nach Südafrika, China und Süd-/Mittelamerika gehen. Was draus wird, keine Ahnung aber versuchen muß ich es. Wenn alles schief geht geht es halt in innerdeutsche Ausland nach Bayer.
Nun hat der Titel dieses Eintrages jedoch mit Service zu tun und genau über den will ich schreiben. Wie das nunmal mit Praktika und Jobs ist muß man sich bewerben und dafür muß man Bewerbungen schreiben. Jeder der mich kennt wird wissen wie ungerne ich das tue und auf Englisch ist das keinen Deut besser, im Gegenteil. Letztendlich habe ich es aber hinbekommen und, dank Yukis hilfe auch auf ein Sprachlich gutes Niveau gebracht. Nun kommt jedoch der besondere Teil, der wirklich ein 1A Service der Uni ist, den ich nur jedem raten kann zu nutzen. Und zwar gibt es das so genannte Career Center in dem man konstenlos Beratung in Sachen Bewerbungen bekommen kann. In meinem Fall sah es so aus, das ich einen Termin bekommen habe und anschließend über eine Stunde mit der netten Frau Lebenslauf und Anschreiben analysiert habe. Doch dem nicht genug, da sie sich nur mit den prinzipiellen Regeln auskennt hat sie mich nacher noch an den "Speziellen Bewerbungsbereater" für Maschinenbau verwiesen, der allem nochmal den Feinschliff gegeben hat. Und wie gesagt, alles ein Service der Uni für Studenten. Die Uni wurde in den 60igern mit dem Ziel gegründet den etablierten Konkurrenz zu machen, was ihr nach den letzten Times bzw. Guardian Rankings auch gelungen ist. Woher es kommt, an dieser Stelle kann man es sehen!
Mittlerweile glaube ich sogar das meine Bewerbungen erfolg haben könnten und hoffe bald einen Auslandspraktikums Blog schreiben zu können.

Spanische Nacht

Unglaublich, heute war es so weit, die definitiv letzte "Spanish Night". Und alles beim alten, Brille weg, Hemd an, noch schnell ein paar Liegestütze und ab gehts... in die Schlange. Von drinnen hört man bereits das wohl bekannte Gasolina einer der einheizer am Anfang eines jeden Abends. Drinnen angekommen gilt es dann erstmal Flüssigkeit zu sich zu nehmen, denn zu den Rhytmen wird man jeden Tropfen brauchen. JEDEN!
Also dann, los gehts. Wie werde ich das vermissen! Für mich eine der Partys in Bath und das jede Woche. Treppe hoch und dann wird es HOT! Eines muß man ja sagen, die Britinnen können was, aber hier scheint es mit den Internationalen in einen Wettbewerb auszuarten. Wobei jedoch die Beherrschung und die Bewegung des Körpers am Mittwoch Abend im vergleich zu anderen Nächten die reine Zurschaustellung... nun ich will nicht sagen überwiegt aber doch zumindest eingeholt hat. Ach ja, warm ist es übrigens auch "da oben".
Doch darum geht es ja nicht (unbedingt) bei keiner anderen Party in Bath wird so sehr getanzt. Salsa, Merengue, Bachata und natürlich die Hits aus den Spanischen Charts. Warum sind eigentlich in Braunschweig Veranstaltungen dieser Art immer von den etwas steifen Hüftbewegungen Scheintoter dominiert? Irgendwas läuft da nicht ganz richtig!
Wenn ich sage am Anfang steht Trinken, dann ich damit nicht unbedingt Wasser gemeint, doch spätestens nach 2 Studen sind die meißten bei eben diesem angekommen. Wie horend der Flüssigkeitsverlust ist wird einem erst bewußt, wenn man, wie ich gerade die Kleidung gegen einen Schlafanzug tauscht. Normalerweise klingt es nach dem Weggehen nicht nach einem Schllfratzsch Geräuscht. Dabei hatte ich doch heute sogar Zeit zum Abkühlen, da ich vor dem Haus warten mußte bis mir jemand die Tür öffnet. Blöde Keycard!
Da ich keine Lust hattem meinen Fotoapparat innerhalb meiner Klamotten zu trenken bleibt mir leider nur die Möglichkeit euch ein Bild von einer vorrangegangen Party zu zeigen. Für alle die es interressiert, www.connectspain.com bietet einen kleinen Einblick.

Monday, June 05, 2006

Die Zeit des...

...verabschiedens hat mittlerweile nicht nur begonnen sondern ist schon weit fortgeschritten. Eben gerade habe ich Brittany zum Busbahnhof gebracht, die jetzt vor ihrer Heimreise noch ein paar Tage in Norwegen verbringen wird. Es ist schon komisch, wie sehr einem in so kurze Zeit die Freunde hier ans Herz wachsen können. Gerade sie habe ich erst vor ca. 2 Monaten mit Saila, einer Finnin die bereits vor 2 Wochen gefahren ist, kennengelernt.
Immerhin bleibt es mir dieses Mal erspart mich von einer Freundin verabschieden zu müssen. Was das bedeutet wurde mir heute erst wieder vor Augen geführt, als sich ein ERASMUS Pärchen am Busbahnhof trennen mußte.

Saturday, June 03, 2006

Castle Comb

Den schönen Tag haben wir heute noch mal gut ausgenutzt. Brittany, eine Freundin von ihr aus Österreich und ich haben einen kleinen Ausflug rund um Bath gemacht. Eigentlich wollten wir schwimmen gehen, doch da es hier keine Badesseen gibt blieb uns nichts anderes übrig als und mit Kultur zu begnügen. Aber auch das war bei dem schönen Wetter eher die light Version. Erst sind wir zum 30 min entfernten Dyrham Deer Park gefahren, wo wir uns im Park vor einem alten Herrenhaus gesonnt haben, danach haben wir einen kleinen total niedlichem Ort namens Castle Comb einen Besuch abgestattet. Der war absolut sehenswert. Ich hatte vorher nie davon gehört, doch jetzt würde ich sagen es war das mit Abstand niedlichste Dörfchen was ich bisher in England gesehen habe. Alle Häuser waren super erhalten, der Ort war mitten in den Cotswolds gelegen und durch seine relative Abgeschiedenheit waren selbst an diesem wunderschönen Tag kaum Touristen da, so das alles noch sehr autentisch gewirkt hat.

Zu guter letzt haben wir uns noch auf das Gelände eines Hotels verirrt, auf dem gerade eine Hochzeit stattgefunden hat. Ich glaube dieses Gelände ist für diesen Anlaß der mit Abstand schönste Platz gewesen den man sich vorstellen kann. Wenn dieses Ereignis bei mir irgendwann eintreten sollte steht dieser Ort auf jeden Fall ganz oben auf der Wunschliste. Ich habe das Bild mal in einer besonder hohen Auflösung hochgeladen. Auf der linken Seite des ersten Bildes sieht man einen Teil des Hotels, auf der rechten Seite den Berggarten mit Kapelle. Das zweite Bild zeigt den Blick von der Kapelle runter auf den Garten. Was soll man dazu noch sagen? Für mich ist das ein echter Traum! Ein glück das traditionell die Eltern der Braut für die Hochzeit zahlen.

Sommer

Die Überschrift gibt es eigentlich schon wieder, es ist Sommer. Somemr in Bath und die Stadt wird noch schöner! Auf dem einen Bild sieht man die Wiese auf dem Campus gegen 19 Uhr gestern Abend. Sie gleicht momentan einer Mischung aus Freibad und Festivalgelände. Auf dem Anderen kann man den momentanen Blick aus meinem Fester sehen. Keine Wolke, super Sonne und wunderbar Warm. Wer hätte das gedacht? Anfang Juni in England?